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Aktuelle Nachrichten, extra langsam gesprochen zum Deutsch lernen. Als exklusives Zusatzangebot bietet Ihnen die Redaktion Sprachkurse bei DW-WORLD.DE regelmäßig ein Top-Thema mit Vokabel-Glossar.

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Categories:K-12 Higher Education Training

 

Sonntag, 2. März 2008

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Published: 9 months ago
Duration: 07:34
Size: 3.4MB

Trainieren Sie Ihr Hörverstehen mit authentischen Materialien. Nutzen Sie die Nachrichten der Deutschen Welle vom Sonntag - als Text und als verständlich gesprochene Audio-Datei. MOSKAU: Bei der russischen Präsidentenwahl haben nach den sibirischen Regionen auch die Wahllokale im europäischen Teil des Landes geöffnet. Landesweit sind rund 110 Millionen Wahlberechtigte aufgerufen, sich unter vier Kandidaten für einen Nachfolger von Wladimir Putin zu entscheiden. Umfragen sagen voraus, dass der vom Kreml favorisierte Vizeregierungschef Dmitri Medwedew bereits im ersten Wahlgang die absolute Mehrheit der Stimmen erhält. Putin selbst will den Posten des Regierungschefs übernehmen. Oppositionspolitiker bezeichneten die Wahl als Farce. ERIWAN: Nach den Ausschreitungen in Armenien hat das Parlament der Kaukasusrepublik die Verhängung des Ausnahmezustandes durch den scheidenden Präsidenten Robert Kotscharjan gebilligt. In der Nacht waren bei Auseinandersetzungen zwischen Oppositionsanhängern und der Polizei nach amtlichen Angaben 8 Menschen getötet und mehr als 30 verletzt worden. Die Oppositionellen warfen der Regierung Wahlbetrug vor. Die Behörden stellten den Oppositionsführer und Ex-Präsidenten Ter-Petrosjan in Eriwan unter Hausarrest. JERUSALEM: Ungeachtet internationaler Appelle zum Gewaltverzicht will Israel seine Offensive gegen militante Palästinenser im Gazastreifen fortsetzen. Ministerpräsident Ehud Olmert sagte bei einer Kabinettssitzung, sein Land habe nicht die Absicht, das Vorgehen gegen "terroristsische Organisation" zu beenden. Die Europäische Union und der Weltsicherheitsrat kritisierten die jüngste Eskalation und riefen beide Seiten auf, die Gewalt zu stoppen. Bei neuen israelischen Angriffen wurden am Sonntag im Gazastreifen fünf Palästinenser getötet. Damit starben seit Beginn der israelischen Offensive in dem Gebiet am Samstag mindestens 66 Palästinenser, etwa die Hälfte davon Zivilisten. Auch zwei israelische Soldaten wurden getötet. Die israelische Offensive ist eine Reaktion auf den anhaltenden Raketenbeschuss durch militante Palästinenser. ISLAMABAD: Ein Selbstmordattentäter hat sich auf einem Treffen von Stammesführern im Nordwesten Pakistans in die Luft gesprengt und viele Menschen mit in den Tod gerissen. Die Behörden und Mediziner sprachen von mindestens 35 Toten und rund 50 Verletzten. An der Konferenz in Darra Adam Khel in der Nordwestprovinz hatten insgesamt etwa 1.000 Angehörige von fünf Stämmen teilgenommen. Dabei ging es um den Kampf gegen radikal-islamische Extremisten. Der Anschlag war bereits der dritte binnen drei Tagen im unruhigen Nordwesten Pakistans. BAGDAD: Der iranische Präsident Mahmud Ahmadinedschad ist zu einem Staatsbesuch in den Irak gereist. Bei seinem Abflug in Teheran hatte er gesagt, er hoffe auf eine "Verstärkung der brüderlichen Verbindungen" zwischen beiden Ländern. Zugleich wies Ahmadinedschad Vorwürfe der US-Regierung wegen einer iranischen Einmischung im Irak zurück. BERLIN: SPD-Vize und Außenminister Frank-Walter Steinmeier hat Berichte über seine angeblich verabredete Kanzler-Kandidatur vehement zurückgewiesen. Die Verabredungen hätten ganz sicher nicht stattgefunden, sagte Steinmeier. Zugleich machte er klar, dass er im Zuge des derzeitigen Richtungsstreits unter den Genossen schwierige Diskussionen über dieses Thema erwarte. Der "Spiegel" hatte berichtet, es bestehe Einvernehmen zwischen Finanzminister Peer Steinbrück und Ex-Vizekanzler Franz Münterfering, wonach Steinmeier und nicht SPD-Chef Kurt Beck Kanzlerkandidat werden soll. MÜNCHEN: In Bayern finden am heutigen Sonntag Kommunalwahlen statt. Landesweit werden die Gemeinde- und Kreisparlamente neu bestimmt. Fast überall stehen auch die Bürgermeister und Landräte zur Wahl. Die Abstimmung gilt als erster Stimmungstest für die neue CSU-Führung unter Erwin Huber und Bayerns Ministerpräsident Günther Beckstein. Beide hatten im Herbst ihre Ämter angetreten. Bei den letzten Kommunalwahlen im Jahr 2002 hatte die CSU leicht zugelegt und war landesweit auf über 45 Prozent gekommen. Die SPD erreichte 25 Prozent. Drittstärkste Kraft waren vor sechs Jahren mit 15 Prozent die freien Wählergruppen - noch deutlich vor den Grünen, die 5,7 Prozent erhielten. DAS WETTER IN DEUTSCHLAND: Überwiegend wechselnd bis stark bewölkt und zeitweise Regen. Nur in Küstennähe und im äußersten Südwesten freundlicher. Temperaturen zwischen sechs und 13 Grad Celsius. Am Vormittag meldeten bei Regen: Hamburg: 8 Grad; Berlin und Dresden: 5 Grad; Köln/Bonn und Frankfurt am Main: 11 Grad sowie München: 10 Grad.
 
 

Samstag, 1. März 2008

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Published: 9 months ago
Duration: 10:43
Size: 4.9MB

Trainieren Sie Ihr Hörverstehen mit authentischen Materialien. Nutzen Sie die Nachrichten der Deutschen Welle vom Samstag - als Text und als verständlich gesprochene Audio-Datei. WASHINGTON: Der europäische Rüstungs- und Raumfahrtkonzern EADS hat mit seinem amerikanischen Partnerunternehmen Northrop den Zuschlag für einen milliardenschweren Auftrag der US-Luftwaffe erhalten. Dies teilte das Verteidigungsministerium in Washington mit. Der Mutterkonzern von Airbus und Northrop sollen von 2013 an für 35 Milliarden Dollar 179 Tankflugzeuge liefern. Damit setzte sich EADS gegen den US-Flugzeughersteller Boeing durch, der seit fast 50 Jahren ein Monopol für den Bau von Spezialmaschinen für die US-Luftwaffe hatte. - EADS will nach eigenen Angaben im US-Bundesstaat Alabama eine Fabrik errichten, in der Airbus-Maschinen vom Typ A330 zu Tankflugzeugen umgerüstet werden sollen. BERLIN: Finanzminister Peer Steinbrück hat SPD-Chef Kurt Beck im Streit um den Beschluss zum Umgang mit der Linkspartei kritisiert. Loyalität zum Parteivorsitzenden sei zwar nötig, um eine Partei zu führen, sagte Steinbrück. Aber eine solche Entwicklung müsse intern besser kommuniziert und vorbereitet werden, sagte er der "Frankfurter Rundschau". Steinbrück wandte sich erneut gegen jede Art von Zusammenarbeit mit der Linken in Hessen. Den Vorstandsbeschluss der SPD zum weiteren Vorgehen bei der hessischen Regierungsbildung sieht er nicht als Schlusspunkt der Debatte. Der SPD-Vorstand hatte der Hessen-SPD freie Hand für eine Regierungsbildung auch mit Unterstützung der Linken gegeben. HAMBURG: Bundesinnenminister Wolfgang Schäuble hat angekündigt, die Linkspartei auch in Zukunft vom Verfassungsschutz beobachten zu lassen. Von Teilen der Linkspartei gehe eine klare extremistische Bedrohung aus, sagte Schäuble der 'Bild am Sonntag'. Die Linke habe Personen in Parlamente gebracht, von denen sich mancher den Stasi-Unterdrückungsapparat der DDR zurück wünsche, sagte er mit Blick auf die DKP-Politikerin Christel Wegner, die vor knapp zwei Wochen wegen einer umstritten Stasi-Äußerung aus der Linksfraktion in Niedersachsen ausgeschlossen worden war. HANOI: Außenminister Frank Walter Steinmeier hat zum Abschluss seiner Südostasienreise die südvietnamesische Wirtschaftsmetropole Ho-Tschi-Minh-Stadt, das frühere Saigon, besucht. Dort ging es unter anderem um eine Bewerbung des Siemens-Konzerns für den Ausbau der geplanten U-Bahn. Steinmeier unterzeichnete auch ein Abkommen zur Aufnahme eines Rechtsstaatsdialogs, wie er vor Jahren auch mit China begonnen wurde. Außerdem soll mit maßgeblicher Hilfe Hessens in Ho-Tschi-Minh-Stadt eine vietnamesisch-deutsche Universität errichtet werden, die 2009 in Betrieb gehen soll. Der Besuch in Vietnam war Schlusspunkt seiner sechstägigen Asienreise, die den SPD-Politiker auch nach Indonesien und Singapur geführt hatte. GAZA-STADT: Bei den schwersten Gefechten im Gazastreifen seit Wochen haben israelische Soldaten nach palästinensischen Angaben mehr als 20 Palästinenser getötet. Bei etwa der Hälfte der Getöteten handele es sich um Zivilisten, teilten Krankenhaus-Mitarbeiter und die den Gaza-Streifen kontrollierende radikal-islamische Hamas übereinstimmend mit. Augenzeugen zufolge brachen die Gefechte nach dem Vorrücken eines israelischen Stoßtrupps in den nördlichen Gazastreifen aus. Palästinensische Kämpfer hätten sich den Soldaten entgegengestellt, hieß es. Zudem hätten israelische Maschinen Luftangriffe geflogen. - Damit sind bei israelischen Militäreinsätzen im Gaza-Streifen in den vergangenen vier Tagen mehr als 50 Palästinenser getötet worden. Auslöser der Angriffe war die Tötung eines Israelis durch eine palästinensische Rakete am Mittwoch. Auch an diesem Samstag feuerten militante Palästinenser wieder Raketen auf israelisches Gebiet ab. NEW YORK: Der UN-Sicherheitsrat hat die Abstimmung über eine Resolution mit weiteren Sanktionen gegen den Iran wegen des umstrittenen Atomprogramms des Landes auf kommende Woche verschoben. In New York teilten Diplomaten mit, in weiteren Gesprächen solle die Unterstützung möglichst aller nicht-ständigen Mitglieder des Rates für die Entschließung gewonnen werden. - Grundlage der diskutierten Resolution ist ein Papier, auf das sich die fünf ständigen Mitglieder des höchsten UN-Gremiums und Deutschland Ende Januar in Berlin geeinigt hatten. - Der Westen verdächtigt den Iran, insgeheim nach Atomwaffen zu streben. Die Regierung in Teheran weist dies zurück. WASHINGTON: NATO-Generalsekretär Japp de Hoop Scheffer hat Vorwürfe der USA kritisiert, einige Mitglieder des Bündnisses würden sich in Afghanistan nicht ausreichend engagieren. Er sei gegen gegenseitige Schuldzuweisungen, sagte de Hoop Scheffer in Washington. Es gebe auch die Wahrnehmung, dass einige NATO-Mitglieder in Afghanistan nicht ihr Gewicht einbrächten. - Die USA fordern von den Verbündeten seit Monaten mehr Unterstützung im Kampf gegen die radikal-islamischen Taliban im Süden Afghanistans. ROM: Papst Benedikt XVI. hat die umgehende Freilassung des in der nordirakischen Stadt Mossul entführten chaldäisch-katholischen Erzbischofs Paulos Faradsch Rahho gefordert. Er appelliere an die Vernunft und die Menschlichkeit der Entführer, erklärte der Papst in Rom. - Der Bischof war am Freitag beim Verlassen einer Kirche in Mossul von Bewaffneten überwältigt und verschleppt worden. Zwei Leibwächter und der Fahrer Rahhos wurden nach Angaben der irakischen Behörden bei der Entführung getötet. ZUM SPORT: Im Freitagsspiel der 1. Fußball-Bundesliga schlug Hertha BSC Berlin den MSV Duisburg mit 2:0. Duisburg ist nun Tabellenletzter. FRANKFURT AM MAIN: Die ersten Ausläufer des Orkantiefs "Emma" sind nach Angaben des Deutschen Wetterdienstes schwächer ausgefallen als erwartet. Dennoch wütete der Sturm mit bis zu 150 Stundenkilometern und teils schweren Gewittern über Nord- und Mitteldeutschland. Zur Zeit zieht 'Emma' nach Süddeutschland weiter. An der Nordseeküste wurden bislang keine nennenswerten Schäden gemeldet. Bei der Deutschen Bahn mussten mehrere Strecken in Nordrhein-Westfalen und Niedersachsen gesperrt werden, nachdem entwurzelte Bäume auf die Oberleitungen gefallen waren. - Bei dem Orkan 'Kyrill' im Januar vergangenen Jahres waren 13 Menschen ums Leben gekommen und etwa 50 Millionen Bäume entwurzelt worden. DAS WETTER IN DEUTSCHLAND: Stürmischer Wind mit orkanartigen Böen. Dabei wechselhaft mit Regen- oder Graupelschauern. Höchstwerte sechs bis 13 Grad. Am Morgen meldeten: Hamburg und Frankfurt am Main: 7 Grad nach Regen; Berlin: 5 Grad, nach Regen; Dresden: 3 Grad, Gewitter; Köln/Bonn: 8 Grad, wolkig und München: 11 Grad, etwas Regen.
 
 

Freitag, 29. Februar 2008

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Published: 9 months ago
Duration: 08:10
Size: 3.7MB

Trainieren Sie Ihr Hörverstehen mit authentischen Materialien. Nutzen Sie die Nachrichten der Deutschen Welle vom Freitag - als Text und als verständlich gesprochene Audio-Datei. BAGDAD: Die türkische Armee hat nach eigenen Angaben damit begonnen, einzelne Einheiten wieder aus dem Irak abzuziehen. Insgesamt sei der Militäreinsatz in den Kurdengebieten aber noch nicht beendet, sagte ein Militärsprecher. Das US-Militär und Sprecher der Kurdischen Peschmarga-Miliz bestätigten die Angaben. In mehreren Regionen gingen die türkischen Soldaten aber weiter gegen mutmaßliche kurdische Rebellen vor. Die großangelegte Bodenoffensive hatte am 21. Februar begonnen. Nach jüngsten Angaben des türkischen Generalstabs wurden bei den Gefechten 237 PKK-Kämpfer und 27 türkische Soldaten getötet. Erst am Donnerstag hatte die US-Regierung auf ein baldiges Ende der Offensive gedrängt. GAZA-STADT: Bei neuen israelischen Angriffen im Gazastreifen sind mindestens 20 Menschen getötet worden. Seit Mittwoch wurden damit mehr als 30 Menschen getötet. Die Hamas setzte ihre Raketenangriffe auf das israelische Grenzgebiet fort. Israels Regierung drohte angesichts der anhaltenden Raketenangriffe mit einem Einmarsch in den Gaza-Streifen. Die Hamas rief die muslimische Welt zu Massenprotesten auf. Nach den Freitagsgebeten sollten die israelischen Angriffe auf mehreren Kundgebungen verurteilt werden, heißt es in einer Erklärung. Die slowenische EU-Ratspräsidentschaft und die US-Regierung zeigten sich besorgt über die Eskalation der Gewalt. BEIRUT: Nach 17 Monaten gibt die Bundeswehr am heutigen Freitag das Kommando über die UN-Marinemission vor der libanesischen Küste ab. Die Führung des nach dem Libanon-Krieg 2006 begonnen Einsatzes übernimmt künftig ein europäischer Flottenverband, dem Italien, Frankreich, Spanien und Portugal angehören. An der Übergabe-Zeremonie nimmt auch Bundesverteidigungsminister Franz Josef Jung teil, der am Donnerstag in Beirut eintraf. Jung zog eine positive Bilanz der ersten UN-Marinemission. Der internationale Flottenverband habe den Waffenschmuggel an die radikal-islamische Hisbollah unterbunden, zur Gewährleistung des Waffenstillstands beigetragen und die israelische Seeblockade des Libanon aufgelöst. Deutschland werde sich weiterhin mit vier Schiffen und rund 500 Soldaten an dem Einsatz beteiligen, sagte Jung. Wegen der angespannten Lage im Libanon entsandten die USA das Kriegsschiff "USS Cole" in den Nahen Osten. BERLIN: Deutschland wird in den kommenden Tagen ein zusätzliches Bundeswehr-Bataillon ins Kosovo schicken, um dort im Zuge einer routinemäßigen Rotation italienische Soldaten der NATO-Truppe KFOR abzulösen. Es handele sich um rund 400 Mann, die durch eine österreichische Kompanie mit knapp 200 Soldaten verstärkt würden, teilte die Bundeswehr in Berlin mit. Der Einsatz der Deutschen war im vergangenen Jahr von der NATO beschlossen worden. Insgesamt sind rund 16.000 NATO-Soldaten im Kosovo stationiert. HANOI: Deutschland und Vietnam haben einen umfassenden Dialog über die Verbesserung rechtsstaatlicher Bedingungen in dem sozialistisch regierten Land vereinbart. Ein entsprechendes Abkommen unterzeichneten in Hanoi Außenminister Frank-Walter Steinmeier und sein vietnamesischer Kollege Pham Gia Khiem. Außerdem wurde die Gründungserklärung für eine vietnamesisch-deutsche Universität in Ho-Chi-Minh-Stadt unterschrieben. Die Hochschule soll bereits im Herbst ihren Betrieb aufnehmen. Sie ist ein Gemeinschaftsprojekt des Bundeslandes Hessen und Vietnam. Steinmeier kündigte zudem den Aufbau eines Deutschen Hauses in Saigon sowie Pläne für eine Deutsche Internationale Schule an. HAMBURG: Die Grünen in der Hansestadt haben sich für Sondierungsgespräche mit der CDU über eine erste schwarz-grüne Koalition auf Landesebene entschieden. Bei der Landesmitgliederversammlung stimmte die Mehrheit für die Annahme des entsprechenden Angebots von CDU-Bürgermeister Ole von Beust. Das Gespräch ist für Mittwoch geplant. Bereits am Dienstag treffen sich die Delegationen von CDU und SPD zur Sondierung. Bei der Bürgerschaftswahl am Sonntag in Hamburg hatten die Christdemokraten ihre absolute Mehrheit verloren und sind damit auf einen Koalitionspartner angewiesen. PARIS: Aussagen von US-Notenbankchef Ben Bernanke haben den Eurokurs und die Rohöl-Preise auf neue Rekordmarken geschickt. Im asiatischen Handel überschritt der Ölpreis kurzzeitig die Marke von 103 Dollar je Barrel. Der Euro wurde im frühen Freitagshandel mit mehr als einem Dollar 52 notiert. Analysten hatten die jüngsten Äußerungen Bernakes als Bereitschaft interpretiert, die Leitzinsen nochmals zu senken und den schwachen Dollarkurs stillschweigend gutzuheißen. In dieser Situation böten sowohl Rohöl als auch der Euro eine Alternative für Investoren, hieß es. PEKING: Rund ein halbes Jahr vor Beginn der Olympischen Spiele ist in der chinesischen Hauptstadt ein neues Flughafen-Terminal eingeweiht worden. Nach Angaben des Flughafen-Betreibers ist es das größte Terminal der Welt. Der britische Architekt Norman Foster hat mit der Stahl-Glas-Konstruktion versucht, traditionelle Elemente der chinesischen Architektur mit denen der Moderne zusammenzubringen. Die Form des Gebäudes ist der eines Drachens nachempfunden. WIESBADEN: Der Preisauftrieb in Deutschland hat sich auch zum Jahresanfang fortgesetzt. Die Jahresrate lag bei 2,8 Prozent und damit 0,1 Prozentpunkte über einer ersten Schätzung von Ende Januar. Dies teilte das Statistische Bundesamt mit. Grund für die Teuerung ist vor allem der Anstieg bei Energie und Nahrungsmitteln. DAS WETTER IN DEUTSCHLAND: Dichte Wolkenfelder. Vor allem im Süden und in der Mitte Deutschlands Durchzug von Regen. Tageshöchsttemperaturen acht bis 15 Grad Celsius. Am Morgen meldeten bei zumeist bedecktem Himmel: Hamburg: 2°; Berlin: 3° ; Dresden: 4°; Köln/Bonn und Frankfurt am Main: 7° und München: 9°.
 
 

Donnerstag, 28. Februar 2008

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Published: 9 months ago
Duration: 10:20
Size: 4.7MB

Trainieren Sie Ihr Hörverstehen mit authentischen Materialien. Nutzen Sie die Nachrichten der Deutschen Welle vom Donnerstag - als Text und als verständlich gesprochene Audio-Datei. SINGAPUR: Vor dem Hintergrund der internationalen Affäre um Steuerhinterziehung in Liechtenstein hat Bundesaußenminister Frank-Walter Steinmeier bei seinem Besuch in Singapur über Differenzen zwischen der Europäischen Union und seinem Gastland gesprochen. Nach einem Treffen mit seinem singapurischen Kollegen George Yeo sagte Steinmeier, in Fragen des Steuerrechts und des Bankgeheimnisses gebe es beiderseits Meinungsverschiedenheiten. Der Südostasiatische Stadtstaat gilt wegen günstiger Steuersätze und der strikten Einhaltung des Bankgeheimnisses als so genannte Steueroase. Yeo widersprach diesem Eindruck und sagte, die Bedenken anderer Staaten würden ernst genommen. Innerhalb der Europäischen Union ist Deutschland der größte Handelspartner Singapurs. ANKARA: Die Türkei will sich weiterhin nicht auf einen Zeitplan für einen Rückzug ihrer Truppen aus dem Nordirak festlegen. Die Soldaten sollten 'so lang wie notwendig' in dem Nachbarstaat gegen kurdische Rebellen vorgehen, sagte Verteidigungsminister Vecdi Gönül nach Gesprächen mit seinem amerikanischen Kollegen Robert Gates in Ankara. Dieser forderte die Türkei auf, ihre Offensive so schnell wie möglich zum Abschluss zu bringen. Die türkische Armee war vor einer Woche in den Irak einmarschiert, um dort Stützpunkte der verbotenen Kurdischen Arbeiterpartei PKK zu zerstören. Der autonomen Kurdenregierung im Nordirak wirft die Türkei vor, die PKK-Rebellen nicht entschieden genug zu bekämpfen. Die USA befürchten, der Einsatz könne den Irak weiter destabilisieren. GAZA-STADT: Nach anhaltendem Beschuss durch palästinensische Kassam-Raketen hat die israelische Luftwaffe Angriffe gegen militante Palästinenser geflogen. Dabei wurde auch das Gebäude des Innenministeriums der radikal-islamischen Hamas im Gaza-Streifen beschossen. Insgesamt wurden bei den Angriffen, die bis zum frühen Donnerstagmorgen dauerten, 14 Palästinenser getötet, darunter auch Zivilisten. Zuvor war bei einem Raketenangriff der Hamas auf die israelische Grenzstadt Sderot im Süden des Landes ein Mann getötet worden. US-Außenministerin Condoleezza Rice forderte bei einem Treffen mit dem israelischen Regierungschef Ehud Olmert in Tokio ein Ende der palästinensischen Raketenangriffe. Olmert drohte mit Vergeltungsschlägen. BANGKOK: Der vom Militär gestürzte ehemalige thailändische Premier Thaksin Shinawatra ist nach gut 17 Monaten im Exil in seine Heimat zurückgekehrt. Tausende Sympathisanten bereiteten ihm am Flughafen in Bangkok einen jubelnden Empfang. Der 58-jährige Milliardär, der wegen Machtmissbrauchs und Korruption angeklagt ist, wurde zunächst festgenommen. Kurze Zeit später jedoch setzten die Behörden ihn gegen Kaution wieder auf freien Fuß. Vor seinem Abflug in Hongkong hatte er die Vorwürfe gegen ihn als unhaltbar bezeichnet und eine rigorose Verteidigung angekündigt. Thaksin war im September 2006 in einem unblutigen Putsch abgesetzt und seine Partei aufgelöst worden. NÜRNBERG: Die Zahl der Arbeitslosen ist im Februar um 42.000 auf 3,6 Millionen gesunken. Damit ging die Arbeitslosenquote um 0,1 Prozentpunkte auf 8,6 Prozent zurück. Der Chef der Bundesagentur für Arbeit, Frank-Jürgen Weise, erklärte, die gute Entwicklung der letzten sechs Monate halte an. Die Nachfrage der Unternehmen nach Arbeitskräften bleibe auf sehr hohem Niveau, so dass die Arbeitslosigkeit weiter abnehmen werde. Die guten Zahlen im Februar führte Weise auch auf den milden Winter zurück. BOGOTA: Nach mehr als sechs Jahren in der Gewalt linksgerichteter Rebellen sind in Kolumbien vier Geiseln freigekommen. Es handelt sich um ehemalige Parlamentsabgeordnete. Ihre Freilassung war vom venezolanischen Präsidenten Hugo Chavez in Verhandlungen mit der Guerillaorganisation FARC erreicht worden. Die Rebellen hatten zu Jahresbeginn zunächst zwei ihrer Gefangenen auf freien Fuß gesetzt. Alarmierende Nachrichten teilten die Freigelassenen über den Gesundheitszustand der noch verschleppten Ex-Präsidentschaftskandidatin Ingrid Betancourt mit. Die 46-Jährige werde von der FARC besonders schlecht behandelt, hieß es. BONN: Die Deutsche Telekom erwägt weitere Einsparungen, um den Konzern konkurrenzfähiger zu machen. Das teilte Telkom-Chef Rene Obermann in Bonn mit. Das Unternehmen will die Kosten bis 2010 um 4,7 Milliarden Euro senken. Die Hälfte der Einsparungen sei bereits im vergangenen Jahr realisiert worden, so Obermann. Der vorgesehene Wegfall von 32.000 Stellen soll bis zum Jahresende vollzogen sein. Die Einsparungen wirkten sich bereits auf die Unternehmenszahlen aus. So verzeichnete die Telekom im schwierigen deutschen Festnetzgeschäft einen leichten Zuwachs beim operativen Gewinn. Das Unternehmen habe seine Finanzziele erreicht, so die Telekom. Das Ergebnis vor Zinsen, Steuern und Abschreibungen habe bereinigt mit rund 19 Milliarden Euro nur 0,6 Prozent unter dem Vorjahreswert gelegen. BERLIN: Das Feuer in einem Wohnhaus in Ludwigshafen ist einem Medienbericht zufolge durch einen Schwelbrand unter der Kellertreppe verursacht worden. Zu diesem Schluss seien die Sachverständigen gekommen, wie die "Bild"-Zeitung berichtet. Wie es zu dem Schwelbrand kam, sei nach wie vor unklar. Brandstiftung gelte bei den Ermittlern als immer weniger wahrscheinlich. Aber auch ein technischer Defekt werde ausgeschlossen, so die Zeitung. Das Gutachten soll an diesem Donnerstag der Staatsanwaltschaft übergeben werden. - Bei dem Brand in dem von Türken bewohnten Haus waren Anfang Februar neun Menschen ums Leben gekommen, darunter fünf Kinder. Spekulationen über einen Anschlag hatten zeitweise die deutsch-türkischen Beziehungen belastet. ZUM FUSSBALL: Die Teilnehmer für das Halbfinale im DFB-Pokal stehen fest. Bayern München setzte sich im Lokalderby gegen den Zweitligisten 1860 München mit 1:0 nach Verlängerung durch. Der VfL Wolfsburg gewann gegen den Hamburger SV, ebenfalls nach Verlängerung, mit 2:1. Am Dienstag hatten sich bereits Borussia Dortmund und Carl Zeiss Jena für das Halbfinale qualifiziert. DAS WETTER IN DEUTSCHLAND: Wechselnd bewölkt mit sonnigen Abschnitten. Zumeist trocken. Später vom Rheinland bis zum Emsland etwas Regen. Die Temperaturen bewegen sich zwischen sieben und 13 Grad Celsius. Am Vormittag meldeten: Hamburg: 4°, dunstig;Berlin, Dresden und München: 5°, leicht bewölkt;Köln/Bonn: 5°, wolkig und; Frankfurt am Main: 5°, stark bewölkt.
 
 

Mittwoch, 27. Februar 2008

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Published: 9 months ago
Duration: 07:24
Size: 3.4MB

Trainieren Sie Ihr Hörverstehen mit authentischen Materialien. Nutzen Sie die Nachrichten der Deutschen Welle vom Mittwoch - als Text und als verständlich gesprochene Audio-Datei. KARLSRUHE: Das Bundesverfassungsgericht hält die umstrittene Online-Durchsuchung von Computern unter strengen Auflagen für zulässig. Danach dürfen Computer von Verdächtigen nur dann ausgeforscht werden, wenn "überragend wichtige Rechtsgüter" konkret gefährdet sind. Dazu zählen Menschenleben oder der Bestand des Staates. Zudem ist die Erlaubnis eines Richters notwendig. Das dem Verfahren zugrunde liegende nordrhein-westfälische Gesetz zu Online-Durchsuchungen erklärte das Gericht allerdings wegen zahlreicher Fehler für nichtig. Mit seinem Grundsatzurteil habe das Karlsruher Gericht erstmals ein 'Grundrecht auf Gewährleistung der Vertraulichkeit und Integrität informationstechnischer Systeme' geschaffen, sagte Gerichtspräsident Hans-Jürgen Papier. Dieses neue Grundrecht sei aber nicht schrankenlos. BONN: Die Fraktionsspitzen von Union und SPD haben ihren Streit beim Thema Pflegeversicherung beigelegt. Auf ihrer Klausurtagung bei Bonn einigten sie sich über die Einrichtung so genannter Pflegestützpunkte. Zuvor hatten sie sich bereits auf ein Konzept für eine Wohnraumförderung im Rahmen der Altersvorsorge verständigt. Angesichts des Streits über den neuen Links-Kurs der SPD sparten Spitzenpolitiker von CDU und CSU nicht mit Kritik am SPD-Vorsitzenden Kurt Beck. Die Koalitionspartner versicherten jedoch, am Regierungsbündnis bis 2009 festhalten zu wollen. DÜSSELDORF: Trotz deutlicher Gewinne will der Waschmittel- und Klebstoffhersteller Henkel weltweit rund 3.000 Arbeitsplätze abbauen. Insgesamt sollten die Kosten um 150 Millionen Euro gesenkt werden, gab der Konzern in Düsseldorf bekannt. Dabei verwies Konzernchef Ulrich Lehner auf den zunehmenden internationalen Wettbewerb sowie drastisch steigende Rohstoffkosten. Henkel beschäftigt weltweit gut 52. 000 Mitarbeiter, davon rund 10.000 in Deutschland. BRÜSSEL: Der Euro ist so stark wie noch nie. An den internationalen Börsen kletterte die europäische Gemeinschaftswährung erstmalig über die psychologisch wichtige Marke von einem Dollar 50. Grund für den neuerlichen Kursanstieg sind die jüngsten Konjunkturprognosen aus Europa und den USA. Während Unternehmen in Deutschland optimistisch in die Zukunft blicken, halten in den Vereinigten Staaten die Ängste vor einer Rezession an. - Auch der Rohölpreis stieg an den Börsen von New York und London auf neue Höchststände. Der Preis für ein Barrel übersprang in New York die Marke von 101 Dollar. ROM: Der Skandal um Steuerhinterziehung über Konten oder Stiftungen in Liechtenstein zieht weltweit immer größere Kreise. Jetzt ermitteln auch die italienischen Behörden. Die Steuerfahnder hätten eine Liste mit mehr als 100 Namen erhalten, berichtet die Zeitung 'La Repubblica'. Die USA, Spanien, Frankreich, Schweden, Australien und Neuseeland bestätigten Ermittlungen gegen mutmaßliche Steuerbetrüger. In Deutschland, wo der Skandal durch den Kauf von Informationen aufgedeckt worden war, haben bisher 91 mutmaßliche Steuersünder gestanden und Abschlagszahlungen von fast 30 Millionen Euro geleistet. JAKARTA: Bundesaußenminister Frank-Walter Steinmeier und sein indonesischer Amtskollege Hassan Wirajuda haben die Militärregierung in Birma aufgefordert, die angekündigte Öffnung des Landes hin zur Demokratie konsequent umzusetzen. Deutschland und Indonesien setzten darauf, dass politische Veränderungen in Birma in Gang kämen, sagte Steinmeier nach einem Treffen mit Wirajuda in der indonesischen Hauptstadt Jakarta. Für den Prozess sei die Unterstützung aller Nachbarstaaten, vor allem aber Chinas notwendig. Ein wichtiges Signal wäre die Freilassung politischer Gefangener. LONDON: Ein Erdbeben hat in der vergangenen Nacht Teile Großbritanniens erschüttert. Nach Angaben der staatlichen Erdbebenwarte hatte es eine Stärke von 5,3. Das Epizentrum lag rund 200 Kilometer nördlich von London. Zahlreiche Menschen seien aus dem Schlaf gerissen worden, berichteten mehrere Fernsehsender. Angaben über Schäden oder mögliche Verletzte liegen nicht vor. Experten zufolge war es das schwerste Erdbeben in England seit fast 20 Jahren. PEKING: Nach einer Umweltkatastrophe in Zentralchina sind 200.000 Menschen ohne Wasserversorgung. Nach Angaben der staatlichen Nachrichtenagentur Xinhua ist das Wasser des Flusses Dingjing rot verfärbt und schlägt Blasen. Tests hätten erhöhte Werte von Ammoniak, Nitrogen und Permanganat ergeben. Daraufhin sei die Trinkwasserentnahme sofort gestoppt worden. MIAMI: Der Ausfall eines Atomkraftwerks hat in weiten Teilen des US-Staats Florida die Stromversorgung vorübergehend lahmgelegt. Nach Schätzungen der Behörden waren zeitweise bis zu drei Millionen Haushalte ohne Elektrizität. In Orten von Jacksonville bis Miami und Tampa fielen die Ampeln aus. Bereits nach wenigen Stunden begann sich die Lage wieder zu normalisieren. Nach Behördenangaben hatten sich die Reaktoren eines Atomkraftwerks bei Miami wegen einer Störung im Stromnetz automatisch abgeschaltet. In einer Kettenreaktion fielen mehrere Elektrizitätswerke aus. Was die Störung hervorrief, ist unklar. DAS WETTER IN DEUTSCHLAND: Wechselhaft aber zumeist trocken. Nur an der Ostsee kräftige Schauer möglich. Die Temperaturen bewegen sich zwischen sechs und elf Grad Celsius.
 
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